Webdesign

Domains, Sprachen und SEO für internationale Unternehmenswebsites

Schreibtisch mit Laptop, kleinem Globus und Länderfähnchen, an dem eine Marketingmanagerin eine internationale Website plant

Eine internationale Website braucht mehr als einen Sprachumschalter. Besucher in Deutschland, Portugal oder Brasilien können unterschiedliche Produkte, Preise, Währungen, rechtliche Hinweise und Angebote benötigen, selbst wenn sie dieselbe Sprache verstehen.

Deshalb sollten Märkte und Sprachen getrennt modelliert werden. Deutschland kann beispielsweise deutsche und englische Inhalte anbieten, Portugal portugiesische und englische Inhalte. Brasilien nutzt Portugiesisch, benötigt aber möglicherweise andere Preise und ein anderes Produktportfolio.

Jede indexierbare Sprachversion sollte eine stabile URL besitzen. Zusätzlich sollten technisch zusammengehörige Sprach- und Länderversionen über Canonical- und hreflang-Angaben sauber miteinander verknüpft werden.

Automatische Weiterleitungen allein anhand der IP-Adresse sind problematisch. Reisende, mehrsprachige Nutzer und Suchmaschinen können eine andere Version benötigen. Ein sichtbarer Sprachumschalter ist deshalb wichtig.

Gute Internationalisierung bedeutet außerdem Lokalisierung statt reiner Übersetzung. Suchbegriffe, Beispiele, Produktverfügbarkeit und Handlungsaufforderungen sollten zum jeweiligen Markt passen.

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